Reisetagebuch

Tag 1

Um 10 Uhr begann unser Tag mit einem leckeren Frühstück als Stärkung für den Tag. Nach einer kurzen Besprechung über die Tagesplanung ging es auch schon los ins Dorf und auf den Markt. Dort ließen wir erste Eindrücke auf uns wirken, da man vorerst andere Vorstellungen von einem tansanianischen Markt hatte. Nach einiger Zeit hatte man sich auch an die, für einen ungewöhnlichen, Dinge gewöhnt und wir kauften sogar etwas ein. Zurück fuhren wir mit einem lokalen Bus, was ebenfalls ein neues Erlebnis für uns war.
Nachdem wir zurück in der Lodge waren, gingen wir auch schon zum Grillplatz und aßen ein typisch afrikanisches Abendessen. 
Um 18:45 hörten wir uns einen Schülervortrag zum Thema: Tansania - ein Entwicklungsland? an. Dabei konnten wir direkt unsere Eindrücke des Tages miteinbringen und über die Fragestellung diskutieren. 
Mit einem Lagerfeuer schlossen wir den Tag ab.

Tag 2

Heute begann unser Tag um 7 Uhr mit einem Frühstück in der Mbega Lodge, denn um 8 Uhr begaben wir uns schon auf den Weg zum Lake Manyara Nationalpark. Vor der Erkundung des Nationalparks überbrückten wir eine 4 stündige Autofahrt. Auf dem Weg dorthin sahen wir schon die ersten Elefanten und Kamele.
Als wir das gigantische Eingangstor erreichten, sagte Herr Bracklow, er fühle sich wie in Jurassic Park. Kurz darauf aßen wir noch unser Mittag aus den davor vorbereiteten Lunchboxen, wobei uns schon einige Affen beobachteten und dann ging es auch schon los mit der Safari. 
Schon von Beginn an sahen wir sehr viele verschiedene Tiere und eine atemberaubende Landschaft. Auch einige Tierbabys liefen uns über den Weg. Auf unserer ingesamt 6 stündigen Safari beobachteten wir Elefanten, Giraffen, Zebras, Wasserbüffel, Pelikane, Affen und seltene Vögel. 
Kurz vor dem Ende pausierten wir an einem Aussichtspunkt und genossen den Ausblick. 
Nachdem wir den Nationalpark besucht hatten fuhren wir nach Mto wa mbu in ein Guesthouse wo wir dann auch die Nacht verbrachten. Dort gingen wir abends noch in einem einheimischen Restaurant essen. Da wir dort zusammen mit den Einheimischen in einer Straße wohnten lernten wir die Kultur nochmal von einer anderen Seite kennen und sammelten andere, neue Erfahrungen. 
Auch die Nacht war sehr außergewöhnlich, da wir gefühlt alle 10 Minuten von verschiedenen Geräuschen, wie zum Beispiel von bellenden Hunden, lauten Motorrädern und Musik geweckt wurden.

Tag 3

Heute sind wir nach dem aufstehen zum frühstücken wieder in das gestrige Restaurant gegangen. Dort lernten wir die afrikanischen Spezialitäten kennen, die für uns noch etwas fremd waren. 
Danach holten wir unsere restlichen Sachen aus dem Guesthouse und liefen spontan zu einer lokalen Grundschule. Vorort empfing uns der Direktor und stellte uns einer Klasse vor. Besonders schön war es, die Begeisterung der Kinder zu sehen. Sie waren sehr interessiert an uns und stellten viele Fragen, die wir dann beantworteten. Zum Schluss setzten wir uns alle zu ihnen auf die Schulbänke und machten ein gemeinsames Foto. Schön war auch zu sehen, wie dankbar die Kinder sind zur Schule gehen zu dürfen und wie viel Spaß es ihnen macht dort hinzugehen. 
Danach fuhren wir weiter zum Tarangire Nationalpark, welcher noch weitläufiger als der vorherige war. Der erste Nationalpark war eine Feuchtsavanne, doch der andere hingegen war eine Trockensavanne. 
Wir sahen fast die gleichen Tiere, aber der Unterschied war, dass wir davon wesentlich größere Herden gesehen haben, was sehr beeindruckend war. Als Halbzeit war pausierten wir an einem Aussichtspunkt, wo viele Affen lebten. Als wir unsere Lunchboxen rausholten, fingen sie an uns anzuspringen und mit unserem Essen wegzurennen. Also machten wir uns schnell wieder auf den Weg in den Jeep und fuhren weiter. 
Anschließend führen wir zurück in die Mbega Lodge, wo wir noch zu Abend aßen und uns einen Vortrag zum Thema: Afrika- ein Gunstraum? anhörten. Dabei könnte auch noch auf die Flora und Fauna eingegangen werden, da wir sie zuvor in den Nationalparks gesehen hatten. 
Am Ende waren wir geschafft und fielen ins Bett, wo wir die Ereignisse des Tages verarbeiteten. 

Tag 4

Der heutige Tag begann mit einem Frühstück um 8 in der Mbega Lodge. Kurz darauf machten wir uns auch schon auf den Weg in die Usambara Berge, welcher letztendlich ungefähr 7 Stunden dauerte, wovon wir eine Stunde durch die Berge fuhren, da unsere Unterkunft sehr weit in den Bergen lag. Als wir dort ankamen, brachten wir schnell unsere Sachen auf die Zimmer und fuhren direkt los, damit wir es noch pünktlich zum Sonnenuntergang schaffen konnten. 
Dort angekommen genossen wir den Ausblick auf den Sonnenuntergang und den Blick in die Weite der Berge. Als die Sonne untergegangen war, begaben wir uns auch schon auf den Rückweg, um pünktlich beim Abendessen zu sein. 
Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, hörten wir uns noch einen Schülervortrag zu den Usambara Bergen und Vulkanen an. 

Tag 5

Nach nur wenig Schlaf begann der heutige Tag schon um 4:00 Uhr mit einem Frühstück, da wir einen langen Weg vor uns hatten. Um 4:45 Uhr ging die Fahrt los. Wir fuhren ingesamt 17 Stunden nach Selous, wo sich unsere nächste Unterkunft befand. Auf dem Weg dorthin machten wir mehrere Pausen, wovon wir eine in einem lokalen Restaurant machten, wo wir dann aßen. Auch im Stau,in Dar Es Salaam, standen wir 2 Stunden. 
Als wir im Mbega Camp ankamen, aßen wir noch Abendessen und gingen dann schlafen. 

Tag 6

Der heutige Tag begann mit einem leckeren Frühstück im Mbega Camp. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf, wovon die eine Gruppe in das nächste Dorf ging und die andere Gruppe eine Bootssafari machte. In dem Dorf hatten wir viele tolle Erlebnisse und sammelten Erinnerungen die wir nie vergessen werden. In dem Dorf besuchten wir eine Schule, wo eine Klasse mit 90 Schülern afrikanische Lieder für uns sang und wir spielten mit den Kindern Fußball. Es war auch schön zu sehen, wie sich die Kinder über Kleinigkeiten freuten, wie zum Beispiel das anspitzen von Stiften oder wenn man sie an der Hand hielt. Am Ende gingen wir mit circa 20 Kindern Hand in Hand zu unseren Jeeps und zum Abschied winkten sie uns nach. 
Als wir im Camp ankamen aßen wir Mittag und anschließend genossen wir die Freizeit indem wir uns sonnten und lernten um den verpassten Stoff aus der Schule nachzuholen. 
Am Nachmittag tauschten wir die Gruppen und nun begann für die andere Gruppe die Bootssafari bei Sonnenuntergang. Dabei sahen wir Krokodile, Nilpferde und seltene Vögel. 
Zurück im Mbega Camp angekommen aßen wir zu Abend und gingen anschließend geschafft vom Tag schlafen.

Tag 7

Heute frühstückten wir schon um 7:00 Uhr, da wir eine lange Safari vor uns hatten. Kurz darauf fuhren wir dann auch schon direkt los in das Selous Game Reserve, welches ein besonderer Nationalpark war da man dort auch als Jäger Tiere erschießen darf. Außerdem war dieser Nationalpark sehr groß und weitläufig, ungefähr 3 Mal so groß wie die Schweiz. Aufgrund von dieser Größe verbrachten wir dort sehr viel Zeit und sahen die ersten Löwen auf unserer Tansania Reise und den ältestem Affenbrotbaum Tansanias. 
Nachdem wir abends wieder in dem Camp angekommen waren und gegessen hatten, hörten wir uns noch einen Vortrag zum Tourismuspotential Tansanias an, wobei nochmals auf die von uns besuchten Nationalparks eingegangen wurde. 
Danach gingen wir direkt schlafen, da wir uns den nächsten Morgen schon um 6:30 Uhr zum Frühstück trafen. 

Tag 8

Da wir schon um 6:30 Uhr frühstückten fuhren wir gegen 7:15 Uhr schon mit dem Bus los nach Kilwa. Dort kamen wir dann gegen 13:45 Uhr an und aßen zuerst einmal unser Lunchpaket. Anschließend gingen wir alle, nachdem wir das Gepäck in die Zimmer gebracht hatten, zusammen im Meer schwimmen, welches praktisch direkt vor unserer Tür lag. Nach dem Schwimmen gab es schon Abendessen und daraufhin hörten wir uns noch einen Vortrag zum Thema: Kolonien in Tansania an, worauf sich auch auf Kilwa bezogen wurde. Danach genossen wir noch den wundervollen Ausblick von unseren Zimmern auf das Meer und beendeten somit den Tag.

Tag 9

Den heutigen Tag starteten wir ein wenig später, denn die Tage zuvor waren wir früh auf den Beinen gewesen. Nach dem leckeren Frühstück fuhren wir gegen 9 Uhr zum Hafen, wo ein kleines Holzboot auf uns wartete mit dem wir dann auf die alte Kolonieinsel Kilwa Kisiwani fuhren. Dort haben wir uns die alten Ruinen angeschaut und viel dazu gelernt. Anschließend gingen wir an einem wunderschönen Strand schwimmen und wurden danach von unserem Boot abgeholt, welches uns dann zu unserem Strand brachte. Von dort liefen wir zu unserer Lodge und machten nochmal einen Zwischenstop zum Schwimmen. In der Lodge angekommen aßen wir unser Mittag und hatten daraufhin Freizeit. Am Abend gab es Hummer zum Abendessen und kurz darauf hörten wir uns einen Vortrag zum Thema: Menschen in Tansania an.

Tag 10

Diesen Morgen startete unser Tag ein wenig früher, denn um 6:30 frühstückten wir und fuhren anschließend los in Richtung Dar Es Salaam. In Dar Es Salaam angekommen, machten wir einen Halt in der größten Mall von Tansania. Jedoch mussten wir feststellen, dass das Verhältnis von groß, sich in Tansania und Deutschland sehr unterscheidet. Danach fuhren wir weiter zu einem Markt, wo es viele Holzfiguren, sowie Gemälde und Schmuck gab.

Nachdem wir dort eine Stunde Zeit hatten uns Souvenirs zu besorgen fuhren wir nun zu unserem Hotel in Dar es Salaam. Um circa 20 Uhr aßen wir das letzte mal in einem lokalen Restaurant die typischen Spezialitäten des Landes. Im Hotel angekommen verbrachten wir die letzte Nacht in Tansania.

Tag 11

Diesen letzten Morgen wachten wir in unserem Hotel auf und um 9 Uhr gingen wir zum Frühstück hinunter. Als wir unsere Koffer soweit gepackt hatten, gingen einige noch einmal zu einem Markt und eine andere Gruppe fuhr mit einem Lehrer noch Bilder entwickeln als Andenken und Geschenk für die Fahrer das Hotel und natürlich auch für Chris Vater . Zudem besorgten wir von unserem gesammelten Geld, welches wir durch Kuchenverkäufe, die wir vorher in unserer Schule gemacht hatten, eingenommen haben, Stifte und Hefte für die Kinder in Tansania. Um circa 13 Uhr trafen wir uns alle zusammen in einer Privatschule in Dar Es Salaam. Diese Schule unterstützte einen kleinen ,,Club" names Sala Sala, indem Kinder die nicht in die Schule gehen können dort ihre Freizeit verbringen können und dort spielen, lernen oder singen. Somit spendeten auch wir unsere gekauften Sachen an diese Kinder und spielten und sangen mir ihnen. Besonders zu beobachten war, wie sehr sich deren Eltern über unsere Anwesenheit und Spenden freuten. Nach diesem Besuch gingen wir wieder zurück zu der Privatschule und schauten dort einem Fußball Wettkampf zu. Als wir wieder in dem Hotel ankamen, holten wir nur schnell unsere Koffer und fuhren anschließend mit unserem Bus zu Chris Familie, welche uns die Reise überhaupt  ermöglicht hat. Dort verbrachten wir unseren letzten Abend mit einem gemeinsamen Grillen am Meer, bis wir uns dann um 23 Uhr auf den Weg zum Flughafen machten. Unser Flug ging um circa 3 Uhr wieder zurück nach Istanbul und von da aus wieder nach Berlin, Tegel.
Nachdem wir den langen Flug hinter uns hatten, waren wir wieder froh in unserer Heimat zu sein aber vermissten jetzt schon unsere schöne Zeit in Tansania, die wir nie vergessen werden.